Teamkultur – Was Teams und Unternehmen erfolgreich macht

Teamkultur – Was Teams und Unternehmen erfolgreich macht

Anlässlich der Europameisterschaft im Jahre 2016 in Frankreich begeisterten die Isländer global die komplette Fußballwelt – als sie es ins Viertelfinale schafften.
Und auch jetzt haben sie dies wiederum unter Beweis gestellt – da sie sich als Gruppensieger für die Fußball-WM-Endrunde 2018 qualifiziert haben. Und hierbei bislang deutlich bekanntere Mannschaften hinter sich gelassen haben.

Was macht die Isländer eigentlich so besonders?

Und was können Sie für Ihr Unternehmen eventuell daraus für sich mitnehmen?

Denn: Island hat ja eigentlich nicht so viele Einwohner – gerade mal so viel wie z.B. ein einziger Stadtteil á la Berlin Neukölln. Und auch das harte Klima dort erlaubt es der Mannschaft maximal die Hälfte des Jahres draußen im Freien zu trainieren. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, um ein erfolgreiches Fußballteam zu gründen.

Aber – den Prinzipien „Fokus“ und „Stärken stärken“ folgend – haben sich die Isländer genau auf das konzentriert, was sie selbst beeinflussen können. Und insofern uns allen gezeigt, dass scheinbar Unmögliches möglich gemacht werden kann.

1. Teamkultur

Denn die isländische Mannschaft verfügt über eine ausgezeichnete und extrem ausgeprägte Teamkultur. Hier steht jeder für seinen Kollegen ein. Jeder spielt eindeutig für das Team – und dies fördert den Zusammenhalt in der Mannschaft.
Aber auch die isländischen Fans verfügen über eine sehr ausgeprägte positive Fankultur. Sie unterstützen ihr Team frenetisch selbst bei einer Niederlage. Denn wer die Szenen nach dem Ausscheiden im Viertelfinale in Paris genau verfolgt hat, der fragt sich sofort wer hier eigentlich der Sieger war. Es war der erfolgreiche Einzug ins Viertelfinale der von den Fans honoriert wurde.

Auch Sie können – und müssen – in Ihrem Unternehmen eine positive Teamkultur schaffen, in dem sich alle gegenseitig unterstützen. Und wenn auch, wie sollte es anders sein, mal nicht alles so wie gewünscht funktioniert, können Kollegen ihre Kollegen ermutigen – und so den Fokus auf das Positive in Ihrem Unternehmen lenken. Dies fördert nicht nur die Freude an bzw. bei der Arbeit und erhöht das Engagement Ihrer Mitarbeiter – dies senkt auch nachweislich die Krankheitstage deutlich. Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Fans Ihres Unternehmens. Denn so empfehlen Sie Ihr Unternehmen als motivierender und wertvoller Arbeitgeber an Dritte glaubhaft und nachhaltig weiter. Denn – eine persönliche Empfehlung ist um ein Vielfaches glaubwürdiger als jede Werbung. Und dies ist vor allem in der gerade heftig diskutierten Zeit des „Fachkräftemangels“ dann Ihr unschätzbares Plus, Ihr Mehrwert.

2. Geisteshaltung

Die isländische Fußballnationalmannschaft verfügt über die richtige Geisteshaltung. Denn sie verfügen nicht über herausragende Topspieler, die ggf. ein Spiel allein entscheiden könn(t)en. Die Isländer haben im Vergleich zu anderen Mannschaften und Nationen keinen Pool an Spielern, der nur annähernd an die dieser Mannschaften heranreichen kann. Aber – und hier liegt der Unterschied: sie fanden sich selbst nicht zu klein, um ganz oben mitspielen zu können und zu wollen!? Sie haben das Optimale aus den eigenen Ressourcen für sich herausgeholt. Sie haben z.B. ihren Kampfgeist so verinnerlicht, dass sie selbst nach aussichtslosem Rückstand noch bis zum Schluss kämpfen und so spielen als ob ein Sieg noch möglich ist.

Eine solche positive Geisteshaltung macht auch im Geschäftsleben den Unterschied. Ihr Unternehmen ist nie zu klein, um konkret etwas zu verändern oder auch große Ziele zu erreichen.
Der richtige Umgang mit den bei Ihnen verfügbaren Mitteln und Ihr Vertrauen in Ihre Mitarbeiter schmieden ein motiviertes und leistungsfähiges Team. Dazu braucht es Klarheit und Kommunikationsfähigkeit der Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen. Aber eben dies bedeutet auch: Konsequenz. Disziplin. Dann wirken auch gute Laune und Motivation wahrhaft ansteckend!

Das isländische Team ist der beste Beweis, dass Motivation in der Regel nicht bzw. kaum durch Geld zu erreichen ist. Psychologische Faktoren spielen grundsätzlich eine wesentlich größere Rolle. Fußballspielen können doch alle Mannschaften bei einer EM und WM – und die letzten Jahre rückt die Qualität der Mannschaften und Nationen im globalen Kontext auch immer enger zusammen. Was kitzelt die letzten Prozent aus Spielern heraus? Was macht auch eine Truppe von unterklassigen Einzelspielern zu einem Top-Team? Unermüdliche Arbeit an der Führung und am Teamzusammenhalt – sowie die richtigen Werkzeuge im Rahmen dieser fortwährenden Arbeit.
Finden auch Sie heraus, was Ihre Mitarbeiter am besten können. Die Standortbestimmung und Check „UnternehmensFitness“ helfen Ihnen dies einfach, schnell und preiswert zu erkennen und zu realisieren. Denn auch Sie wollen ja sicherlich keinen Torwart in die Sturmspitze stellen, sondern ihn lieber dort gezielt und sinnvoll einsetzen, wo er Ihrem Unternehmen am meisten. Denn dort kann der Einzelne seine Stärken ausspielen.

Ich wünsche Ihnen auf diesem Ihrem Weg ganz viel Mut, Zuversicht und Erfolg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.